Memorial

Fuhlsbüttel

The exhibition is located in the former gatehouse

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For your protection and that of our staff, we have implemented the following distancing and hygiene measures, which we kindly ask you to observe. Please note: Only come and visit the memorial site…

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Exhibitions will reopen from May 7, 2020

Taking into account the current requirements, we would like to make your stay as pleasant as possible. Please note the current rules and follow the instructions of our staff. Visit us only if you feel…

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Events (in german)

  • Sunday, August 9, 2020 11:00–13:00

Sonntags-Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Claus-Henning Schwarz

  • Sunday, August 16, 2020 11:00–13:00

Sonntags-Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Bernhard Pohl

  • Sunday, August 23, 2020 11:00–13:00

Sonntags-Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Malte Hinrichsen

  • Sunday, August 30, 2020 11:00–13:00

Sonntags-Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Anne Harden

  • Sunday, September 13, 2020 11:00–13:00

Sonntags-Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeweils sonntags zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Thomas Mayer

Fulsbüttel prison, ca. 1931

Bereits wenige Wochen nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten

richtete die Hamburger Staatspolizei in Gebäuden der Fuhlsbüttler Strafanstalten ein Konzentrationslager ein. Hier wies sie zunächst kommunistische und sozialdemokratische Regimegegner ein. Am 4. September 1933 erfolgte die formelle Übertragung der Leitung an besonders brutale und skrupellose SS- und SA-Angehörige. Das im zeitgenössischen Sprachgebrauch als »Kola-Fu« bezeichnete KZ Fuhlsbüttel wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem Inbegriff für Grauen, Leiden und Sterben. Bis zur Befreiung im Mai 1945 kamen über 250 Frauen und Männer ums Leben – sie starben an den Folgen der Misshandlungen, wurden ermordet oder in den Tod getrieben. 

 

Ab 1936 wurde das KZ Fuhlsbüttel als Polizeigefängnis weitergeführt. Nahezu alle verhafteten Hamburger WiderstandskämpferInnen kamen in das »Kola-Fu«, ebenso wie Zeugen Jehovas und Juden, mit dem Regime Unzufriedene, Swing-Jugendliche und Menschen, die die Nationalsozialisten als »Asoziale« und »Volksschädlinge« verfolgten. Während des Krieges waren auch viele ausländische WiderstandskämpferInnen und ZwangsarbeiterInnen im »Kola-Fu« inhaftiert. Es gab neben dem Polizeigefängnis auch ein Zuchthaus auf dem Gelände. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 nutzte die SS einen Gebäudeteil als Außenlager des KZ Neuengamme. Über 200 KZ-Gefangene aus zehn verschiedenen Nationen starben an den Folgen der unmenschlichen Behandlung. 

The Exhibition at Fuhlsbüttel Memorial

The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Penal Facility 1933–1945 Memorial

was established in 1987 and is located in the former gatehouse entrance of the prison, which is still in operation today. On a memorial plaque at the entrance, visitors can read the names of the prisoners killed in the KolaFu prison and satellite camp. The exhibition, which focuses on the theme of resistance, explores the history of the concentration camp and the lives of the prisoners. Visitors can also view original objects and a reconstructed solitary confinement cell. The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Penal Facility 1933–1945 Memorial was established in 1987 and is located in the former gatehouse entrance of the prison, which is still in operation today. On a memorial plaque at the entrance, visitors can read the names of the prisoners killed in the KolaFu prison and satellite camp. The exhibition, which focuses on the theme of resistance, explores the history of the concentration camp and the lives of the prisoners. Visitors can also view original objects and a reconstructed solitary confinement cell. 

Address:
Suhrenkamp 98
22335 Hamburg

Opening Hours:
Sundays, 10 a.m.–5 p.m.,
tours available on request. 

Admission is free.

Book a group tour:
Museumsdienst Hamburg
Phone: +49 40 4281310