Memorial

Fuhlsbüttel

The exhibition is located in the former gatehouse

The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Prisons Memorial

is a memorial site of the Foundation of Hamburg Memorials and Learning Centres Commemorating the Victims of Nazi Crimes. The exhibition focuses on the theme of ‘resistance’ and features the history of the concentration camp and the fate of its prisoners. It is located in a gatehouse, the former entrance building of the correctional facilities that are still in operation today.

 

Latest News

Photo: SHGL, 2021

Memorials in Hamburg are open again

The Neuengamme Concentration Camp Memorial is open for visitors again from 18 May 2021. The Bullenhuser Damm, Fuhlsbüttel and Poppenbüttel memorial sites as well as the info pavilion denk.mal…

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Objects carry memories

As we are unfortunately unable to commemorate together with many guests from abroad this year due to the Coronavirus pandemic, we asked ourselves how we could nevertheless make this possible. We asked…

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Memorial work and its contemporary relevance

In Germany, memorial work operates in a difficult environment between coming to terms with the country’s National Socialist past and the socio-political debates of the present. More recently, this has…

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We are closed

Unfortunately, due to the persistently high incidence values, we had to close our exhibitions again. We ask for your understanding. Events won´t take place at least until May, 2, 2021. Please check…

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Year-end Circular Letter 2020/2021

Dear Madam, dear Sir, dear Friends, 2020 has, in many respects, brought changes for us all, and that includes the Neuengamme Concentration Camp Memorial. At the beginning of the year for instance,…

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Events (in german)

  • Tuesday, September 28, 2021 16:00–17:00

per Telefon

Hörführung: „KoLaFu“: Konzentrationslager und Polizeigefängnis Fuhlsbüttel

Im ehemaligen Torhaus der Strafanstalten befindet sich die Gedenkstätte. In den Jahren 1933 bis 1945 quälten und folterten in Fuhlsbüttel SA-, SS- und Gestapo-Angehörige ihre Gefangenen. Wer waren die drangsalierten Frauen und Männer? Warum gerieten sie in Konflikt mit dem Nationalsozialismus? Ein Besuch der Gedenkstätte per Telefon mit einer thematischen Einführung.

Ein Angebot von „Bei Anruf Kultur“, eine Initiative des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg und grauwert, Büro für Inklusion.

Einfach anmelden, zur Uhrzeit mit dem Telefon einwählen und in einer kleinen Gruppe teilnehmen.

Anmeldung über www.beianrufkultur.de oder buchung@beianrufkultur.de oder Telefon (040) 209 404 29.

  • Friday, November 12, 2021 16:00–17:00

Hörführung: „KoLaFu“: Konzentrationslager und Polizeigefängnis Fuhlsbüttel

Im ehemaligen Torhaus der Strafanstalten befindet sich die Gedenkstätte. In den Jahren 1933 bis 1945 quälten und folterten in Fuhlsbüttel SA-, SS- und Gestapo-Angehörige ihre Gefangenen. Wer waren die drangsalierten Frauen und Männer? Warum gerieten sie in Konflikt mit dem Nationalsozialismus? Ein Besuch der Gedenkstätte mit Martin Reiter per Telefon mit einer thematischen Einführung.

Ein Angebot von „Bei Anruf Kultur“.

Anmeldung über www.beianrufkultur.de oder buchung@beianrufkultur.de

  • Tuesday, November 30, 2021 18:00–19:30

Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Str. 758, 22337 Hamburg

Albert Goldenstedt - Ein Delmenhorster im antifaschistischen Widerstand

Dr. Christiane Goldenstedt stellt das Leben des Antifaschisten Albert Goldenstedt vor, der im Nationalsozialismus als Kommunist verfolgt und in die Strafdivision 999 eingezogen wurde.

  • Friday, December 3, 2021 14:00–19:00

Strafanstalten Fuhlsbüttel im Nationalsozialismus

Die Strafanstalten Fuhlsbüttel sind wichtige bauliche Zeugnisse der Geschichte des Hamburger Strafvollzugs. Nicht mehr benötigte Flächen und Gebäude der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel sollen nun aufgegeben werden und stehen zukünftig für alternative Nutzungsformen zur Verfügung. In der Diskussion ist auch eine Erweiterung der bestehenden „Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945“.

Aus diesem Anlass nehmen wir die Bau- und Nutzungsgeschichte der Gebäude in den Blick. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden sie als Konzentrationslager, Polizeigefängnis, Außenlager des KZ Neuengamme, Gefängnisse für Männer, Frauen und Jugendliche sowie Zuchthaus genutzt. Wer waren die Gefangenen? Aus welchen Gründen und unter welchen Bedingungen waren sie inhaftiert? Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichten und Verwaltung? Die Forschungsergebnisse von Herbert Diercks und Christoph Bitterberg geben Impulse für die aktuelle Debatte um einen angemessenen Umgang mit dem Areal.

Referenten: Christoph Bitterberg und Herbert Diercks (beide Historiker aus Hamburg); Moderation: Alyn Beßmann (SHGL)

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 2,- Euro/Person vor Ort erhoben. 

Anmeldung bis zum 26. November 2021 über unser Online-Formular:

Fulsbüttel prison, ca. 1931

Bereits wenige Wochen nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten

richtete die Hamburger Staatspolizei in Gebäuden der Fuhlsbüttler Strafanstalten ein Konzentrationslager ein. Hier wies sie zunächst kommunistische und sozialdemokratische Regimegegner ein. Am 4. September 1933 erfolgte die formelle Übertragung der Leitung an besonders brutale und skrupellose SS- und SA-Angehörige. Das im zeitgenössischen Sprachgebrauch als »Kola-Fu« bezeichnete KZ Fuhlsbüttel wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem Inbegriff für Grauen, Leiden und Sterben. Bis zur Befreiung im Mai 1945 kamen über 250 Frauen und Männer ums Leben – sie starben an den Folgen der Misshandlungen, wurden ermordet oder in den Tod getrieben. 

 

Ab 1936 wurde das KZ Fuhlsbüttel als Polizeigefängnis weitergeführt. Nahezu alle verhafteten Hamburger WiderstandskämpferInnen kamen in das »Kola-Fu«, ebenso wie Zeugen Jehovas und Juden, mit dem Regime Unzufriedene, Swing-Jugendliche und Menschen, die die Nationalsozialisten als »Asoziale« und »Volksschädlinge« verfolgten. Während des Krieges waren auch viele ausländische WiderstandskämpferInnen und ZwangsarbeiterInnen im »Kola-Fu« inhaftiert. Es gab neben dem Polizeigefängnis auch ein Zuchthaus auf dem Gelände. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 nutzte die SS einen Gebäudeteil als Außenlager des KZ Neuengamme. Über 200 KZ-Gefangene aus zehn verschiedenen Nationen starben an den Folgen der unmenschlichen Behandlung. 

The Exhibition at Fuhlsbüttel Memorial

The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Penal Facility 1933–1945 Memorial

was established in 1987 and is located in the former gatehouse entrance of the prison, which is still in operation today. On a memorial plaque at the entrance, visitors can read the names of the prisoners killed in the KolaFu prison and satellite camp. The exhibition, which focuses on the theme of resistance, explores the history of the concentration camp and the lives of the prisoners. Visitors can also view original objects and a reconstructed solitary confinement cell. The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Penal Facility 1933–1945 Memorial was established in 1987 and is located in the former gatehouse entrance of the prison, which is still in operation today. On a memorial plaque at the entrance, visitors can read the names of the prisoners killed in the KolaFu prison and satellite camp. The exhibition, which focuses on the theme of resistance, explores the history of the concentration camp and the lives of the prisoners. Visitors can also view original objects and a reconstructed solitary confinement cell. 

Address:
Suhrenkamp 98
22335 Hamburg

Opening Hours:
Sundays, 10 a.m.–5 p.m.,
tours available on request. 

Admission is free.

Book a group tour:
Museumsdienst Hamburg
Phone: +49 40 4281310