Memorial

Fuhlsbüttel

The exhibition is located in the former gatehouse

The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Prisons Memorial

is a memorial site of the Foundation of Hamburg Memorials and Learning Centres Commemorating the Victims of Nazi Crimes. The exhibition focuses on the theme of ‘resistance’ and features the history of the concentration camp and the fate of its prisoners. It is located in a gatehouse, the former entrance building of the correctional facilities that are still in operation today.

 

Latest News

We are closed

Unfortunately, due to the persistently high incidence values, we had to close our exhibitions again. We ask for your understanding. Events won´t take place at least until April 17, 2021. Please…

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Year-end Circular Letter 2020/2021

Dear Madam, dear Sir, dear Friends, 2020 has, in many respects, brought changes for us all, and that includes the Neuengamme Concentration Camp Memorial. At the beginning of the year for instance,…

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Events (in german)

  • Sunday, April 25, 2021 10:00–13:00

U-/S-Bahn Station Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung fällt aus! Auf der Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten aufgesucht, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren. Die Fahrt führt auch zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Die Fahrt endet in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten  Fuhlsbüttel 1933–1945 mit einer Kurzführung durch den Kurator der Ausstellung, Herbert Diercks.

Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks

Kosten: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

Kooperationspartner
Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.
www.bredelgesellschaft.de

Flyer

  • Sunday, April 25, 2021 11:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

Diese Veranstaltung fällt leider aus. Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS). Heute mit Friederike Cornelßen

  • Sunday, May 9, 2021 11:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS). Heute mit Claus-Henning Schwarz.

  • Sunday, May 30, 2021 11:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS). Heute mit Henning Glindemann

  • Sunday, June 6, 2021 10:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr

06.06. Dieter Wilde
13.06. Malte Hinrichsen
20.06. Ilse Jacob
27.06. Kai Ermes

Fulsbüttel prison, ca. 1931

Bereits wenige Wochen nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten

richtete die Hamburger Staatspolizei in Gebäuden der Fuhlsbüttler Strafanstalten ein Konzentrationslager ein. Hier wies sie zunächst kommunistische und sozialdemokratische Regimegegner ein. Am 4. September 1933 erfolgte die formelle Übertragung der Leitung an besonders brutale und skrupellose SS- und SA-Angehörige. Das im zeitgenössischen Sprachgebrauch als »Kola-Fu« bezeichnete KZ Fuhlsbüttel wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem Inbegriff für Grauen, Leiden und Sterben. Bis zur Befreiung im Mai 1945 kamen über 250 Frauen und Männer ums Leben – sie starben an den Folgen der Misshandlungen, wurden ermordet oder in den Tod getrieben. 

 

Ab 1936 wurde das KZ Fuhlsbüttel als Polizeigefängnis weitergeführt. Nahezu alle verhafteten Hamburger WiderstandskämpferInnen kamen in das »Kola-Fu«, ebenso wie Zeugen Jehovas und Juden, mit dem Regime Unzufriedene, Swing-Jugendliche und Menschen, die die Nationalsozialisten als »Asoziale« und »Volksschädlinge« verfolgten. Während des Krieges waren auch viele ausländische WiderstandskämpferInnen und ZwangsarbeiterInnen im »Kola-Fu« inhaftiert. Es gab neben dem Polizeigefängnis auch ein Zuchthaus auf dem Gelände. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 nutzte die SS einen Gebäudeteil als Außenlager des KZ Neuengamme. Über 200 KZ-Gefangene aus zehn verschiedenen Nationen starben an den Folgen der unmenschlichen Behandlung. 

The Exhibition at Fuhlsbüttel Memorial

The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Penal Facility 1933–1945 Memorial

was established in 1987 and is located in the former gatehouse entrance of the prison, which is still in operation today. On a memorial plaque at the entrance, visitors can read the names of the prisoners killed in the KolaFu prison and satellite camp. The exhibition, which focuses on the theme of resistance, explores the history of the concentration camp and the lives of the prisoners. Visitors can also view original objects and a reconstructed solitary confinement cell. The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Penal Facility 1933–1945 Memorial was established in 1987 and is located in the former gatehouse entrance of the prison, which is still in operation today. On a memorial plaque at the entrance, visitors can read the names of the prisoners killed in the KolaFu prison and satellite camp. The exhibition, which focuses on the theme of resistance, explores the history of the concentration camp and the lives of the prisoners. Visitors can also view original objects and a reconstructed solitary confinement cell. 

Address:
Suhrenkamp 98
22335 Hamburg

Opening Hours:
We are currently closed!
Sundays, 10 a.m.–5 p.m.,
tours available on request. 

Admission is free.

Book a group tour:
Museumsdienst Hamburg
Phone: +49 40 4281310