Memorial

Fuhlsbüttel

The exhibition is located in the former gatehouse

The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Prisons Memorial

is a memorial site of the Foundation of Hamburg Memorials and Learning Centres Commemorating the Victims of Nazi Crimes. The exhibition focuses on the theme of ‘resistance’ and features the history of the concentration camp and the fate of its prisoners. It is located in a gatehouse, the former entrance building of the correctional facilities that are still in operation today.

 

Latest News

Neuengamme Concentration Camp Memorial Reopens from 12 March 2021

Individual visitors and families (maximum 5 people from two households, children under the age of 14 are not included) can visit the Neuengamme Concentration Camp Memorial again from 12 March 2021.…

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Year-end Circular Letter 2020/2021

Dear Madam, dear Sir, dear Friends, 2020 has, in many respects, brought changes for us all, and that includes the Neuengamme Concentration Camp Memorial. At the beginning of the year for instance,…

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Visiting the Memorials in Times of the Coronavirus

Please check our calendar of events for the latest information on our events. Some events will be take place digitally. While the grounds of the Neuengamme Concentration Camp Memorial are accessible,…

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Events (in german)

  • Sunday, March 7, 2021 11:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Heute mit: Malte Hinrichsen. 
Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung fällt leider aus.

  • Sunday, March 14, 2021 11:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel (fällt aus)

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen. Heute mit: Dieter Wilde. Bitte beachten Sie: Dieser Termin fällt aus

  • Sunday, March 21, 2021 11:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen.

Heute mit: Kai Ermes

  • Tuesday, March 23, 2021 18:00–20:00

Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg (Nähe Bahnhof Ohlsdorf)

Gertigstraße 56 – Drei Brüder im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Die drei Hamburger Brüder Rudolf, Ernst und Werner Stender wuchsen in einer Arbeiterfamilie in Winterhude auf. Schon als Jugendliche waren sie in der Arbeiterjugend organisiert und ab 1933 am Aufbau antifaschistischer Widerstandsgruppen beteiligt. Werner, der Jüngste, überlebte als Einziger die Nazizeit. Seine in London lebende Tochter Ruth legt, basierend auf den Berichten ihres Vaters, der Auswertung vieler Briefe und Dokumente und der Recherche in internationalen Archiven, die Lebensgeschichte der drei Brüder bis ins Jahr 1939 in einer Form vor, als würden die Handelnden selbst sprechen.

Die Übersetzerin Jutta Nickel führt mit Ruth Stenders Worten in das Buch ein. Die Schauspielerin Inés Fabig liest ausgewählte Passagen. Musikalische Begleitung: Simon Raben. Moderation: Katharina Möller (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)

  • Sunday, March 28, 2021 11:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig. Wir behalten uns jedoch vor, ggf. die Teilnehmendenzahl zu begrenzen.

Heute mit: Ilse Jacob

Fulsbüttel prison, ca. 1931

Bereits wenige Wochen nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten

richtete die Hamburger Staatspolizei in Gebäuden der Fuhlsbüttler Strafanstalten ein Konzentrationslager ein. Hier wies sie zunächst kommunistische und sozialdemokratische Regimegegner ein. Am 4. September 1933 erfolgte die formelle Übertragung der Leitung an besonders brutale und skrupellose SS- und SA-Angehörige. Das im zeitgenössischen Sprachgebrauch als »Kola-Fu« bezeichnete KZ Fuhlsbüttel wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem Inbegriff für Grauen, Leiden und Sterben. Bis zur Befreiung im Mai 1945 kamen über 250 Frauen und Männer ums Leben – sie starben an den Folgen der Misshandlungen, wurden ermordet oder in den Tod getrieben. 

 

Ab 1936 wurde das KZ Fuhlsbüttel als Polizeigefängnis weitergeführt. Nahezu alle verhafteten Hamburger WiderstandskämpferInnen kamen in das »Kola-Fu«, ebenso wie Zeugen Jehovas und Juden, mit dem Regime Unzufriedene, Swing-Jugendliche und Menschen, die die Nationalsozialisten als »Asoziale« und »Volksschädlinge« verfolgten. Während des Krieges waren auch viele ausländische WiderstandskämpferInnen und ZwangsarbeiterInnen im »Kola-Fu« inhaftiert. Es gab neben dem Polizeigefängnis auch ein Zuchthaus auf dem Gelände. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 nutzte die SS einen Gebäudeteil als Außenlager des KZ Neuengamme. Über 200 KZ-Gefangene aus zehn verschiedenen Nationen starben an den Folgen der unmenschlichen Behandlung. 

The Exhibition at Fuhlsbüttel Memorial

The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Penal Facility 1933–1945 Memorial

was established in 1987 and is located in the former gatehouse entrance of the prison, which is still in operation today. On a memorial plaque at the entrance, visitors can read the names of the prisoners killed in the KolaFu prison and satellite camp. The exhibition, which focuses on the theme of resistance, explores the history of the concentration camp and the lives of the prisoners. Visitors can also view original objects and a reconstructed solitary confinement cell. The Fuhlsbüttel Concentration Camp and Penal Facility 1933–1945 Memorial was established in 1987 and is located in the former gatehouse entrance of the prison, which is still in operation today. On a memorial plaque at the entrance, visitors can read the names of the prisoners killed in the KolaFu prison and satellite camp. The exhibition, which focuses on the theme of resistance, explores the history of the concentration camp and the lives of the prisoners. Visitors can also view original objects and a reconstructed solitary confinement cell. 

Address:
Suhrenkamp 98
22335 Hamburg

Opening Hours:
Closed at least until 1. April 2021
Sundays, 10 a.m.–5 p.m.,
tours available on request. 

Admission is free.

Book a group tour:
Museumsdienst Hamburg
Phone: +49 40 4281310