Gedenkstätte

Fuhlsbüttel

Die Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel

ist eine Gedenkstätte der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. In der Ausstellung mit dem Schwerpunkt „Widerstand“ wird die Geschichte des Konzentrationslagers und das Schicksal seiner Gefangenen dargestellt. Die Ausstellung befindet sich in dem ehemaligen Eingangsgebäude, einem Torhaus, der noch heute in Betrieb befindlichen Justizvollzugsanstalten.

Aktuelle Meldungen

Foto; SHGL, 2020

Begleitete Angebote wieder buchbar

Wir bieten vor diesem Hintergrund seit dem 7. Juni 2021 wieder verschiedene Formate u.a. für Gruppenbegleitungen an. Die geltenden Auflagen werden dabei stets beachtet. Veranstaltungen draußen …

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Neuerscheinung: Ausstellungskatalog zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Seit 1987 erinnert die Gedenkstätte Fuhlsbüttel an die ehemals Inhaftierten. In der Ausstellung mit dem Schwerpunkt „Widerstand“ wird die Geschichte des Konzentrationslagers und das Schicksal seiner…

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Wir stellen vor: Neue Kolleg*innen in der Abteilung "Gedenkstätten Hamburger KZ-Außenlager und Sonderausstellungen"

Die Abteilung ist für innerstädtische Belange zuständig, insbesondere für die Außenstellen der Stiftung in Fuhlsbüttel, Poppenbüttel und am Bullenhuser Damm, die sich an Orten ehemaliger Außenlager…

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Neue Regeln für den Besuch der Gedenkstätten der Stiftung Hamburger Gedenkstätten ab Oktober

Für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und die Gedenkstätte Poppenbüttel gelten bei einem Besuch besondere Vorkehrungen zur Einhaltung der Kontakt- und…

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Ab 1. Juni mit der Luca-App in die Gedenkstätten

Nachdem die staatlich getragenen Hamburger Museen und Ausstellungshäuser aufgrund der geltenden Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung am 18. Mai 2021 wieder für Besucherinnen und Besucher…

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Termine

  • Sonntag, 24. Oktober 2021 11:00–13:00

Gedenkstätte Fuhlsbüttel geschlossen

Führung fällt heute leider aus!

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr.
Heute mit Thomas Mayer.

Bitte beachten sie, dass für die Gedenkstätte Fuhlsbüttel das 2G-Modell gilt (Nachweis über Impfung oder Genesung)

  • Sonntag, 31. Oktober 2021 10:00–17:00

#seeforfree - heute gilt das 2G-Modell

Die Gedenkstätten der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte beteiligen sich an der Aktion #seeforfree. Bitte beachten Sie, dass heute für den Besuch aller Gedenkstätten das 2G-Modell gilt, das heißt, dass bei einem Besuch eine Covid-19-Impfung oder Genesung nachgewiesen werden muss.

  • Sonntag, 31. Oktober 2021 11:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr.
Heute mit Claus-Henning Schwarz.

Bitte beachten sie, dass für die Gedenkstätte Fuhlsbüttel das 2G-Modell gilt (Nachweis über Impfung oder Genesung)

  • Montag, 1. November 2021 16:30–17:30

online-Veranstaltung

„Gedenkstätten digital entdecken“ – neue Online-Bildungsangebote

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme hat neue Angebote für die Online-Bildungsarbeit mit Jugend- und Erwachsenengruppen entwickelt. Diese ermöglichen eine pädagogisch begleitete und interaktive Vorbereitung auf einen Gedenkstättenbesuch wie auch rein digitale Erkundungen der Hamburger Gedenkstätten Neuengamme, Bullenhuser Damm, Fuhlsbüttel und Poppenbüttel. Im Rahmen dieser Online-Präsentation, die sich an Multiplikator*innen der Jugend- und Erwachsenenbildung aus Schulen, Hochschulen und weiteren Bildungseinrichtungen wendet, werden die neuen Angebote sowie verschiedene Tools, die wir dafür nutzen, vorgestellt. Zudem werden die Voraussetzungen für das Gelingen digitaler Bildungsarbeit wie auch damit verbundene Herausforderungen und Fallstricke thematisiert. Anmeldung bis 28. Oktober:

  • Sonntag, 7. November 2021 11:00–13:00

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr.
Heute mit Ilse Jacob.

Bitte beachten sie, dass für die Gedenkstätte Fuhlsbüttel das 2G-Modell gilt (Nachweis über Impfung oder Genesung)

Gefängnis Fulsbüttel, ca. 1931

Bereits wenige Wochen nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten

richtete die Hamburger Staatspolizei in Gebäuden der Fuhlsbüttler Strafanstalten ein Konzentrationslager ein. Hier wies sie zunächst kommunistische und sozialdemokratische Regimegegner*innen ein. Am 4. September 1933 erfolgte die formelle Übertragung der Leitung an besonders brutale und skrupellose SS- und SA-Angehörige. Das im zeitgenössischen Sprachgebrauch als »Kola-Fu« bezeichnete KZ Fuhlsbüttel wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem Inbegriff für Grauen, Leiden und Sterben. Bis zur Befreiung im Mai 1945 kamen über 250 Frauen und Männer ums Leben – sie starben an den Folgen der Misshandlungen, wurden ermordet oder in den Tod getrieben. 

Ab 1936 wurde das KZ Fuhlsbüttel als Polizeigefängnis weitergeführt. Nahezu alle verhafteten Hamburger Widerstandskämpfer*innen kamen in das »Kola-Fu«, ebenso wie Zeugen Jehovas und Juden und Jüdinnen, mit dem Regime Unzufriedene, Swing-Jugendliche und Menschen, die die Nationalsozialisten als »Asoziale« und »Volksschädlinge« verfolgten. Während des Krieges waren auch viele ausländische Widerstandskämpfer*innen und Zwangsarbeiter*nnen im »Kola-Fu« inhaftiert. Es gab neben dem Polizeigefängnis auch ein Zuchthaus auf dem Gelände. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 nutzte die SS einen Gebäudeteil als Außenlager des KZ Neuengamme. Über 200 KZ-Gefangene aus zehn verschiedenen Nationen starben an den Folgen der unmenschlichen Behandlung. 

Blick in die Ausstellung im ehemaligen Torhaus

Die Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

wurde 1987 in dem ehemaligen Eingangsgebäude, einem Torhaus, der noch heute in Betrieb befindlichen Justizvollzugsanstalten eingerichtet. Eine im Eingangsbereich angebrachte Gedenktafel nennt die Namen der im »Kola-Fu« und im KZ-Außenlager getöteten Häftlinge. In der Ausstellung mit dem Schwerpunkt „Widerstand“ wird die Geschichte des Konzentrationslagers und das Schicksal seiner Gefangenen dargestellt. Im Mittelpunkt stehen einzelne Biografien. Zu sehen sind auch Originalgegenstände und eine nachgestaltete Einzelzelle.

Adresse
Suhrenkamp 98
22335 Hamburg

Öffnungszeiten:
sonntags 10-17 Uhr und nach Vereinbarung für Führungen.

Eintritt frei.

Die Ausstellung ist nicht mit dem Rollstuhl befahrbar.

Buchung von Gruppenführungen:
Museumsdienst Hamburg,
Telefon: +49 40 4281310